Liebe Freundinnen und Freunde,

 

Es ist wieder ein Jahr vergangen und wir zurück in das Jahr 2007 blicken,  sehen wir was wir in dem Jahr erreicht haben und sind Gott sehr dankbar für SEINEN Schutz für uns und für SEINE Begleitung  durch diesen schwierigen Situation.

Herzlichen Dank auch an alle,  die uns mit Gebete im 2007 begleitet haben, die an uns gedacht und unsere Arbeit Ideell und Finanziell unterstützt haben. Vielen Dank für diese Solidarität und wir wünschen Sie und Euch ein gutes und gesegnetes Jahr 2008.

 

Das Jahr 2007 war kein gutes Jahr für uns Palästinenser. Unsere Situation in dem Jahr ist viel schlechter geworden. Das Palästinensische Volk war und ist immer noch wo anders als seine Führung, wie Schaffe ohne Hirte. Wir haben auf eine Führung gehofft, die das Volk wieder Einig macht und die Interne Probleme lösen kann aber  leider ist diese Führung in dem falschen Zug eingestiegen.

 

Israel auf der anderen Seite, profitiert sehr viel von der Situation der Palästinenser. Es wird immer gesgat, es gibt keinen Partner auf der palästinensischen Seite, mit ihm wir Frieden abschliessen. Gleichzeitig aber schafft Israel neue Fakten in der West Bank mit seinem Siedlungspolitik und die Apartheidmauer.

 

Die Situation südlich und südwestlich von Bethlehem:

 

Im Jahr 2007 sind die israelische Siedlungen um Bethlehem herum viel vergrössert worden, die Apartheidmauer und der Tunnel, der Bethlehem mit den Dörfern verbinden soll wurden weitergebaut. Wir werden uns bald in einer Situation befinden, wo Dahers Weinberg mit fünf anderen  Dörfer von Bethlehem  total abgeschnitten werden.

 

Landprozess:

 

Der Fall wurde vom Oberstegericht an das Miltärgericht zurück gebracht. Das Militärkomittee hat unserem Rechtsanwalt mitgeteilt, dass wir den Prozess starten können, das Land neu im israelischen Grundbuch registrieren zu lassen, um als Privat Besitz von Israel anerkannt wird.

 

Das ist ein Sieg für uns aber nicht ganz, ich habe meine Fragen und Befürchtungen, vielleicht wollen die Israelis mehr Dokumente von uns verlanlgen, oder , oder,.. trotzdem haben wir aber mit dem Prozess begonnen. Das Land mussten wir nochmal vermessen, neue Luftaufnamen wurden auch gemacht und einen Antrag durch ein israelisches Vermessungsbüro an das israelische Ziviladministration in der West Bank für Registrierungwurde auch gestelt und wir sind am warten auf eine Antwort.

 

Als ein Teil der Kosten, haben wir im Jahr 2007 $10,000 für den  Anwalt und $3000  als eine erste Anzahlung für die Regestrieung bezahlt. Andere Kosten für den Antrag und Luftaufnahmen wurden auch bezahlt. An diese Stelle möchten wir alle, die für das Landprozess gespendet haben ganz herzlich für diese Unterstützung danken.

Wir werden nicht aufgeben, weil wir ganz fest glauben, dass die Gerechtigkeit zum Schluss siegt auch wenn es länger dauert.

 

Wir haben im Jahr 2007 vieles erreichen können trotz der schwierigen politischen Situation. Das Ziel war und ist auch gültig für 2008 weitere Schritte Inrichtung Selbständigkeit zu machen. Wir müssen auf eine Situation uns vorbereiten, wo wir getrennt von Bethlehem sein werden. Diese Situation zwingt uns schneller zu gehen, den wir ohne einen einfachen Zugang zu Bethlehem auf Dahers Weinberg weiter existieren können.

 

Landwirtschaft:

Im Jahr 2007 wurden 1000 Oliven und andere Fruchtbäume gepflanzt. Auf dem gelände von Dahers Weinberg haben wir nun insgesamt mehr als 2500 Olivenbäume und hunderete von anderen Bäume. (Weinstöcke, Feigen, Mandeln, Apfeln, Aprikosen und ...). Wir erwarten in den nächsten 3 bis 6 Jahren gute Ernte. Landwirtschaft ist ein Ziel auf dem Weg der Selbstständigkeit zu werden. Gleichzeitig ist ein Ziel von uns um das Land grün zu machen und es von der Gefahr derEnteigung zu retten.

An diese Stelle möchte ich allen, die Bäume gesponsert haben und all die bei dieser Aktion geholfen haben ganz herzlich danken.

 

Im April wurde mit der Hilfe von einer Norwegischen Organisation (70% der Kosten) ein Gewächshaus auf Dahers Weinberg gebaut. 30% der Kosten mussten wir selber finanzieren.

 

Im August mit der Hilfe von der Organisation Worldvision haben wir neue  Felder  mit grossen Bulldozern kultivieren können und Platz für 1000 neue Bäume vorbereitet haben.  Im Winter 2008 haben wir schon mit pflanzen begonnen,bis jetzt wurden 500 neue Bäume eingesetzt.Worldvision hat 65% der Kosten übernommen und wir den rest.

 

Infrastuktur:

 

Im Jahr 2007 ist uns gelungen die Infrastruktur auf dem Weinberg für das Zelt der Völker zu entwickeln.

 

Der Campingplatz wurde verbessert, Steinboden für die Zelte wurde mit der Hilfe auch von unseren ZVS verlegt und der Campingplatz mit Stromleitung vernetzt. Wir haben einen grossen Platz aus Nutursteinen vorbereitet für unser Musikfestival im Juli 2008. An diese Stelle möchte ich die englishe Gruppe aus Leeds, ganz herzlich danken.

Wir sind dabei eine neue Küche  beim Volontärshaus zu bauen, sie  wurde auch  mit Glasfenstern zugemacht und mit Wasser, Strom und Abwasserleitungen vernetzt.

 

Im Sommer haben wir mit der Renovierung von zwei neu endeckten Höhlen begonnen. Diese Höhlen werden für die Tiere verwendet, nachdem wir von den Israelis gestoppt waren zwei einfache Hütten für die Tiere zu bauen.

 

Jugendaktivitäten und Programme:

 

Wir haben im Jahr 2007 vier Camps gehabt:

Im April mit einer Partnergruppe aus England, im Juli mit einer internationalen Jugendgruppe, Jugendfestival Ende Juli, wo wir  am letzen Tag einen schönen Abschluss mit den Eltern und Freunden der Kinder unser Camp beendet haben.

 

Internationale Jugendaustauschprogramme:

 

Im Juni 2007,  12 Jungs und Mädchen aus der Jugendgruppe hatten die Möglichkeit für zwei Wochen nach England zu fliegen. Es war eine gute Zeit und die Jugendliche haben viel davon profitiert. In Leeds haben wir uns an einem Jugendfesdtival mit über 100 Jugendlichen aus 10 Ländern teilgenommen. Unsere Gruppe hat einige palästinensische Dabke Tänze durchgeführt und sie war eine der besten Gruppen. Die Stadt Leeds hat uns im Jahr 2008 wieder eingeladen und die Gruppe ging sehr motiviert wieder zurück. An diese Stelle möchte ich unsere Partnergruppe in England ganz herzlich danken. Einen herzlichen Dank auch an Jihan, die viel mit den Jugendlichen gearbeitet hat und sie für die Reise und für das Festival vorbereitet hat.

 

 

Frauenarbeit :

 

Dieses Projekt hat sich im 2007 auch weiter entwickelt. Über 60 Frauen haben von den verschiedenen Kursen in English und Computer profitiert. Neben den Kursen wurden verschiedenen Aktivitäten, Workshops und Vorträge für Frauen angeboten. Das Higlight des Jahres war die Frauenwoche im April. Dieses Programm wird jedes Jahr im April durchgeführt. Jihan hat bereit schon einen Bericht auf English geschrieben.

 

Preis und Fundraisingreisen:

Im Mai war ich in Deutschland eingeldaen und in verschiedednen Menonitischen Gemeinden gesprochen. Vom Minoniten Friedenskommitte hat Tent of Nations den Michael Sattler Friedenspreis bekommen.

 

Im Dezember war ich in den USA eingeladen. Dort habe ich auch die Chance gehabt viele Gemeinden zu besuchen und mit verschiedenen Organisationen unser Projekt zu vernetzen Auf der politischen Ebene habe ich auch was erreicht, ich habe mit zwei Senators und einen Congress man gesprochen und habe zwei Treffen im Aussenministerium in Washington DC gehabt.

 

Wir haben mit Freunden aus den USA auch eine Organisation gegründet, sie heisst Friends of Tent of Nations North America. Ich bin froh, dass der Kreis von den Freunden von Tent of Nations wird immer grösser und grösser. Ich habe eine sehr gute Erfahrung in den USA gemacht. Ganz Herzlichen Dank an alle, die bei der Vorbereitung und Finanzierung der Reise mitgeholfen haben.

 

Gäste und Solidaritätsbesuche:

 

Im Jahr 2007 haben uns einige Gäste-und Solidartätsgruppen aus verschiedenen Ländern inklusiv Israel besucht, die kleinste Gruppe war 10 Personen und die grösste Gruppe 150 Personen, die sie für 2 Nächte auf dem Weinberg im November war. Diese Gruppe von Israelis, Palästinenser und Internationale Gäste ist vom Süden bei Hebron nach Jerusalem  zu Fuss ging,  im Zelt der Völker auf Dahers Weinberg ihre Workshops gemacht und dann weiter nach Jerusalem über Bethlehem zu Fuss am schweigen ging und Schildern getragen wo geschrieben ist : We walk in grace and we refuse to be enemies.

 

Herzlichen Dank an all die uns im jahr 2007 besucht haben. Vielen Dank für diese Solidaritätsbesuche

 

 

Volontäre:

 

Wir sind froh, dass jedes Jahr Zivildienstleistende aus Deutschland für 13 Monate auf dem Weinberg bleiben um  in der praktische Arbeit zu helfen. Neben ZVS kamen viele Volontäre aus verschiedenen Ländern, auch aus Israel, und haben bei der Arbeit viel geholfen. Herzlichen Dank an alle, die uns im Jahr 2007 geholfen haben.

 

Zum Schluss möchte ich nochmal alle, die sich an diesen Projekt beteiligt haben, für die Ideelle und Finanzielle unterstützung.

 

Es würde mich freuen, Sie und Euch wieder im Zelt der Völker auf Dahers Weinberg in 2008 begrüssen zu dürfen.

 

 

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